Promotionskolleg

Fachspezifische Kolloquien

sind Kolloquien unter Teilnahme aller Lizentiandinnen und Lizentianden sowie Doktorandinnen und Doktoranden eines Faches zur Diskussion von Qualifikationsarbeiten. Eine Kooperation zwischen verwandten Fachperspektiven ist möglich. Zuständig für Organisation und Absprachen sind die Moderatorinnen und Moderatoren von Lizentiats- und Doktoratsschriften. Pro Semester werden Kolloquien und Studientage mindestens im Umfang von einem Tag angeboten.

Kolloquium im Fach Neues Testament

Kolloquium im Fach Dogmatik/ Fundamentaltheologie

 

 

Kolloquium im Fach Liturgiewissenschaft

Kolloquium im Fach Religionspädagogik

Fachspezifische Studientage

sind Studientage, die für Lizentiandinnen und Lizentianden sowie Doktorandinnen und Doktoranden eines Fachs fachbezogen organisiert und thematisch ausgerichtet sind. Eine Kooperation zwischen verwandten Fachperspektiven ist möglich. Zuständig für Organisation und Absprachen sind die Moderatorinnen und Moderatoren von Lizentiats- und Doktoratsschriften. Pro Semester werden Kolloquien und Studientage mindestens im Umfang von einem Tag angeboten. Nach Ermessen der Moderatorin bzw. des Moderators kann im Einzelfall eine fachspezifische Tagung für fachspezifische Studientage angerechnet werden.

Interdisziplinäre Studientage

Widmen sich Themen und Forschungsperspektiven, die fachübergreifend von Interesse sind. Zuständig für die Organisation ist die Kommission Forschungsförderung unter Leitung des Forschungsdekans bzw. der Forschungsdekanin. Pro Semester werden interdisziplinäre Forschungskolloquien und interdisziplinäre Studientage mindestens im Umfang von einem Tag angeboten.

Alles Hokuspokus? Eucharistische Wunder und das Wunder der Eucharistie im Mittelalter

Die Problematik eucharistischer Wunder hat durch die 2025 erfolgte Heiligsprechung von Carlo Acutis, der als Jugendlicher eine Datenbank dieser übernatürlichen Phänomene angelegt hatte, eine erneute Aktualität erlangt. Der italienische Liturgiewissenschaftler Andrea Grillo stellte diesbezüglich jedoch die kritische Anfrage, wie es möglich sei, «dass ein junger Seliger eine so alte […], so auf das Unwesentliche konzentrierte und stattdessen das Entscheidende vernachlässigende Eucharistietheologie vermitteln» könne. Dieser Einschätzung liegt die verbreitete Annahme zugrunde, dass das Mittelalter einer naiven Wunderfrömmigkeit angehangen habe, die auf spektakuläre Ausnahmephänomene fixiert gewesen sei.

Dieser Studientag möchte demgegenüber durch gemeinsame Lektüre und Diskussion ausgewählter Primärtexte (in deutscher Übersetzung) aufzeigen, welche Erklärungsmodelle mittelalterliche Theologen entwickelt haben, um zum einen das eigentliche eucharistische Wunder – die reguläre Wandlung von Brot und Wein – philosophisch zu verorten und zum anderen das mirakulöse Phänomen von Hostienwundern im engeren Sinne theologisch zu domestizieren.

Die Primärtexte, die für diese Veranstaltung vorzubereiten sind, werden einige Wochen vor der Veranstaltung in gescannter Form auf Teams bereitgestellt. Der Studientag richtet sich primär an Mitglieder des Promotionskollegs, steht darüber hinaus aber auch interessierten Master-Studierenden sowie nach Absprache auch fortgeschrittenen Bachelor-Studierenden offen (Anfragen bitte an richten).

Referent ist Frater Dr. Dr. Xaver M. Propach, O.P., Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitand an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Datum: Freitag, der 23. Oktober 2026, 8:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Aula

Anmeldung bitte bis spätestens 21. Oktober 2026 über den dafür eingerichteten Teams-Kanal: axjmsw1