Aktuelles aus dem Pastoralinstitut
«… und gib Frieden in unseren Tagen.»
Das Gebet für den Frieden in der heutigen Zeit
29. September 2026 – 20.00 bis 21:30 Uhr
Prof. Dr. Lisa Kühn – Lehrstuhlinhaberin für Liturgiewissenschaft an der TH Chur
Frieden – eine uralte Sehnsucht der Menschheit und zugleich auch eine drängende Bitte in der Gegenwart. Spätestens seit Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine im Februar 2022 und dem Krieg im Nahen Osten nach dem terroristischen Anschlag der radikalislamischen Hamas auf Israel ist diese Sehnsucht nach Frieden bei vielen Menschen noch einmal stärker geworden. Die persönliche Betroffenheit, das Erschrecken und das Unverständnis angesichts gewaltsamer Konflikte und der vielen Opfer, die sie fordern, verlangen nach Ausdruck. Auch wenn christliches Engagement für den Frieden nicht beim Gebet stehen bleiben darf, kommt diesem doch eine besondere Bedeutung zu. Doch was bewirkt es, für den Frieden zu beten? Welches Potential liegt im Gebet um Frieden? Welche Kraft entfaltet das Gebet in einer Welt voller Konflikte, Unsicherheiten und Spannungen?
Eine Veranstaltung des tbi (Zürich) – den Flyer mit genaueren Angaben zur Veranstaltung finden Sie hier: Salon_Theologie.
Internationale Tagung Mystik und Reformation im helvetischen Kontext
in Kooperation mit dem Institut für Schweizerische Reformationsgeschichte der Universität Zürich
Die mittelalterliche Mystik des deutschen Sprachraums wurde von der protestantischen Kirchengeschichtsschreibung seit dem 19. Jahrhundert als Wegbereiterin der Reformation angesehen. Dabei wurde jedoch häufig nur auf die Beziehung Luthers zur Tradition der deutschen Mystik abgehoben und die Frage nach dem Verhältnis zwischen der mystischen Spiritualität und der reformatorischen Theologie in anderen Ländern ausgeklammert. Die Tagung stellt sich die Aufgabe, diese Engführung zu korrigieren, indem sie die komplexe Verbindung zwischen der spätmittelalterlichen Mystik und der Reformation im helvetischen Kontext in den Mittelpunkt stellt.
ANMELDESCHLUSS: 15.05.2026
Save the Date
Sakraler Raum und säkulare Religion Kulturerbe touristisch erleben
9.-10. Juni 2026 – Internationale Fachtagung der Theologischen Hochschule Chur in der Paulus Akademie Zürich
Sakralräume gehören zu den Hotspots im Kulturtourismus. Ästhetik, Resilienz und Spiritualität sind drei Formen säkularer Religion, die aktuell von Reisenden besonders nachgefragt werden. Die Fachtagung fragt nach Religion als Bildungs- und Erlebnisfaktor im Tourismus. Den ersten Flyer zur Tagung finden Sie hier: Save the date Tourismustagung 2026. Nähere Informationen folgen demnächst.
KIRCHE NACH DER PFARREI
Auf der Suche nach neuen Räumen kirchlichen Lebens
12. Juni 2026, 9:00 – 17:30 Uhr, Paulusakademie Zürich
ERSTES FORUM KIRCHENENTWICKLUNG DEUTSCHSCHWEIZ
Umbruch oder Aufbruch, Abbruch oder Aufwind, Altes bewahren oder Neues wagen? – Die Kirche ist in Entwicklung und ihre Richtung hängt von jenen ab, die das Heute und den Weg gestalten. Viele von ihnen machen die Erfahrung, dass das traditionelle Pfarrei-Prinzip die Pastoral nicht mehr trägt. Dieser Herausforderung ist das erste Forum Kirchenentwicklung Deutschschweiz gewidmet. Unter dem Titel «Kirche nach der Pfarrei – Auf der Suche nach neuen Räumen kirchlichen Lebens» wollen wir uns der Veränderung aktiv und mutig nähern. Mit Impulsreferaten und Arbeitsphasen soll an diesem Tag darüber nachgedacht, diskutiert, gerungen, visioniert und konturiert werden, wie eine Kirche nach der Pfarrei neue Räume des Glaubens bilden kann.
Zielgruppe:
Studierende und Auszubildende in kirchlichen Berufen
kirchliche Mitarbeitende
Pfarreiräte, Pastoralräte
Verantwortliche in Pastoral, Kirchgemeinden und Kantonalkirchen
Kooperationspartner:
Theologisch-pastorales Bildungsinstitut TBI, Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut SPI, Pastoralinstitut der Theologischen Hochschule Chur, Bistümer Basel, Chur und St. Gallen, Pastoralamtsleitungskonferenz PAL der Deutschschweizerischen Ordinarienkonferenz DOK
Hier geht es zur Anmeldung.
B-Modul AWS Schweiz «Seelsorge und/oder Spiritual Care in Palliative Care?!» – 1.-2. Juni 2026
Wenn bei einer schweren Erkrankung und am Lebensende neben medizinisch-pflegerischen Bedürfnissen existenzielle und religiös-spirituelle Themen aufploppen, ist eine der Situation angepasste Seelsorge und/oder Spiritual Care gefragt. Hier stellt sich für Seelsorger:innen die Aufgabe, sich mit ihren Erfahrungen und Kompetenzen in die Begleitung am Lebensende einzubringen. – Ausgehend von empirischen Beobachtungen aus der seelsorglichen und spirituellen Begleitung im Hospiz und rituell-liturgischer Begleitungsformate soll in diesem Seminar der Blick auf das eigene seelsorgliche Handlungsfeld der Teilnehmer:innen geweitet und auf die Chancen und Grenzen ritueller Begleitung, von Seelsorge und Spiritual Care in Palliative Care befragt werden.
Zielgruppe: AWS Studierende, Seelsorger:innen
Referent:in: Prof. Dr. Lisa Kühn, Liturgiewissenschaft (TH Chur); Prof. Dr. Franziskus Knoll OP, Pastoraltheologie (TH Chur)
Ort: Theologische Hochschule Chur
Kurs-Anmeldung: AWS Schweiz ()
Es besteht die Möglichkeit zu Kost und Logis an der Theologischen Hochschule Chur. Auskunft dazu unter oder 081 254 99 93.
Rückblick auf den Kirchenmusiktag 2025
Der Kirchenmusikverband Bistum Chur und die Theologische Hochschule Chur luden am Freitag, 21. November 2025 zum
3. Churer Kirchenmusiktag ein. Der Tag bot inspirierende Referate und Workshops sowie ein Konzert und das Angebot zu gemeinsamen gottesdienstlichen Feiern.
Einen ausführlichen Rückblick finden Sie hier: Kirchenmusiktag des KMV Bistum Chur
Der nächste Churer Kirchenmusiktag wird im Herbst 2027 angeboten.
CAS Gemeinde leiten gestartet
Angesichts der anstehenden Herausforderungen im kirchlichen und gesellschaftlichen Umfeld braucht es fundierte Leitungskompetenzen, um weiterhin theologisch fundierte Seelsorgearbeit auf den verschiedenen Ebenen gewährleisten zu können. Der CAS-Studiengang Certificate of Advanced Studies: Gemeinde leiten TH Chur (CAS GL TH Chur) baut auf dem seit Jahren erfolgreichen interdiözesanen Kurs «Gemeinde leiten» auf, vertieft dessen Qualifikation und sichert einen belastbaren Theorie-Praxis-Bezug. Die Weiterentwicklung erfolgt auf vielfachen Wunsch der Teilnehmenden. Mit dem CAS stehen Teilnehmer:innen anerkannte ECTS-Leistungen und eine hochschulische Zertifizierung offen. Der CAS steht allen offen, die von den Personalverantwortlichen ihres jeweiligen Bistums zum Kurs «Gemeinde leiten» zugelassen wurden.