Theaterprojekt Enūma eliš

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Die Einnahmen aus den Ticketsverkäufen dienen lediglich zur Deckung anfallender Kosten (Technik, Werbung etc.). Es wird niemand am Eintritt in die Kirche und am Besuch des Theaterstücks ohne Ticket gehindert.

Warum gibt es etwas und nicht vielmehr nichts?

Im Stück Enūma eliš geht es um einen Schriftsteller, der ein Theaterstück über die Erschaffung der Welt schreiben müsste. Sein Problem? Er bringt kein Wort zu Papier. Die Zeit für das Schreiben und Proben des Stücks ist bereits vorbei, die Werbung hängt schon seit Tagen in der ganzen Stadt … Der Schriftsteller bekommt die ungebetene Hilfe seines «Gewissens», welches ihn auf eine Reise durch Raum und Zeit in die sagenumwobene Stadt Babylon mitnimmt.

Findet der Schriftsteller vielleicht in den hängenden Gärten Babylons die Inspiration, die er so dringend braucht, um endlich sein Stück schreiben zu können?

Das Theaterstück setzt sich mit zwei Schöpfungsmythen auseinander, indem es den altbabylonischen Schöpfungsmythos Enūma eliš mit der bekannten Schöpfungsgeschichte Genesis aus der Bibel in Beziehung setzt. Die Idee zum Theater stammt aus den Vorlesungen in alttestamentlichen Wissenschaften bei Prof. Dr. Michael Fieger, in welchen lebhaft über den Anfang der Welt diskutiert und philosophiert wurde. Ausgehend aus der Vorlesungsreihe zu den antiken Schöpfungsmythen verfassten schliesslich René Schaberger und Claude Bachmann, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Michael Fieger, das Theaterstück Enūma eliš.

Aufführungen in der Kirche St. Luzi, Chur

  • 3. November um 20.00 Uhr (Première)
  • 4. November um 20.00 Uhr
  • 5. November um 18.30 Uhr
  • 6. November um 17.00 Uhr (Dernière)

Schauspieler:innen

  • Tobias Briker
  • Lukas Gemeinder
  • Petra Hug
  • René Schaberger

Herzlichen Dank allen Unterstützer:innen des Theaterprojektes:

  • Stiftung «Freunde der TH Chur»
  • SWISSLOS/Kulturförderung, Kanton Graubünden
  • Boner Stiftung für Kunst und Kultur